Das Jahr 2025 war für Apple und macOS ein entscheidendes Übergangsjahr. Mit macOS Tahoe (26), den ersten M5-Macs und einem klaren Fokus auf lokale KI-Funktionen hat Apple die Mac-Plattform stärker in Richtung Apple-Silicon und On-Device-KI verschoben. Gleichzeitig wurde der Abschied von Intel-Macs weiter konkret vorbereitet und die Verzahnung mit iOS, iPadOS und Vision Pro weiter vertieft.
Für viele Nutzer stellte sich damit ganz konkret die Frage: Was hat Apple 2025 bei macOS wirklich verändert – und was bedeutet das für bestehende Macs?
Hardware 2025: Die M5-Generation als KI-Basis
Im Mittelpunkt der Mac-Hardware 2025 stand die Einführung und Positionierung der M5-Chips, vor allem in den MacBook-Pro-Modellen. Apple rückte diese Generation klar als Fundament für zukünftige Systemfunktionen in den Fokus.
Typische Schwerpunkte der M5-Macs waren:
- deutlich höhere GPU-Leistung
- verbesserte Speicherbandbreite
- gezielte Optimierung für KI-Workloads direkt auf dem Gerät
Apple positionierte den M5 nicht als reines Leistungs-Upgrade, sondern als zentrale Basis für On-Device-KI-Funktionen im macOS-Umfeld. Damit wurde der Mac stärker als zuvor als lokaler Rechenknoten im Apple-Ökosystem etabliert.
macOS Tahoe (26): Design, Plattformwechsel und Intel-Grenze
Mit macOS Tahoe (26) erhielt das Betriebssystem 2025 eines der sichtbarsten Updates der letzten Jahre. Das Design näherte sich weiter an iOS, iPadOS und Vision Pro an und sorgte für eine konsistentere Plattform-Optik.
Zu den prägenden Merkmalen zählten:
- mehr Transparenzen und weichere UI-Elemente
- vereinheitlichte System-Apps über mehrere Apple-Plattformen
- stärkere visuelle und funktionale Nähe zwischen macOS und mobilen Systemen
Gleichzeitig markiert Tahoe einen historischen Einschnitt:
macOS 2025 ist die letzte große Version mit Intel-Support.
Ab hier richtet Apple macOS konsequent auf Apple Silicon und Universal-Apps aus.
On-Device-KI: Neue Rolle des Macs im Apple-Ökosystem
Ein zentrales Thema des Jahres 2025 war der Ausbau von On-Device-KI unter macOS. Apple setzte dabei bewusst auf lokale Verarbeitung statt Cloud-Abhängigkeit.
Die KI-Funktionen wurden unter anderem integriert in:
- Spotlight
- zentrale System-Apps
- Kurzbefehle und Automationen
Diese Funktionen sind gezielt auf neuere Apple-Silicon-Chips optimiert. Aktuelle Macs mit M-Chips profitierten damit deutlich stärker als ältere Intel-Modelle – sowohl bei Leistung als auch bei Funktionsumfang.
Dienste & Continuity: Der Mac als verbindendes Element
Parallel zu Hardware und Betriebssystem baute Apple 2025 die Rolle des Macs im Service- und Geräte-Ökosystem weiter aus.
Dazu gehörten:
- stärkere Integration von iCloud, Apple Music, TV+, Arcade und Apple Pay
- verbesserte Handover- und Continuity-Funktionen zwischen Mac, iPhone, iPad und Vision Pro
- flüssigere Workflows über mehrere Geräte hinweg
Der Mac wurde damit zunehmend als zentraler Arbeits- und Steuerungspunkt innerhalb des Apple-Universums positioniert.
Ausblick aus 2025: Vorbereitung auf ein Apple-Silicon-only-macOS
Bereits 2025 zeichnete sich klar ab, wohin Apples Strategie führt:
- kommende macOS-Versionen ab 2026 werden voraussichtlich nur noch Apple-Silicon-Macs unterstützen
- Intel-Geräte geraten damit schrittweise ins Abseits
- Apple treibt den Mac weiter als KI-zentrierten Bestandteil seines Ökosystems voran
- stärkerer Fokus auf Pro-Anwendungen und kreative Workflows
Fazit: 2025 als strategisches Schlüsseljahr für macOS
Rückblickend war 2025 weniger ein Jahr spektakulärer Einzelneuheiten, sondern vielmehr ein konsequenter Umbau der Mac-Plattform. Mit M5-Macs, macOS Tahoe und dem klaren Abschied von Intel hat Apple die technische Basis für die kommenden Jahre gelegt.
Für Nutzer bedeutet das:
macOS entwickelt sich zunehmend weg vom klassischen Desktop-System – hin zu einem eng integrierten, KI-fähigen Bestandteil des gesamten Apple-Ökosystems.
WEITERFÜHRENDE LINKS
- Apple Trends 2026: Was wirklich auf uns zukommt
- Apple M-Chips im Vergleich: M1, M2, M3, M4 und M5 erklärt
- Warum Macs weniger Support benötigen – Effizienz, Langlebigkeit & Kostenvorteile im Vergleich zu PCs